Das Gemeinwohl im Blick

Unsere Personen sind das Programm” und: Das Programm beinhaltet immer nur Vorschläge, keine Garantien. Mit Blick auf diese zwei Grundsätze hat der Burghauser Bürgermeisterkandidat Stefan Angstl (Grüne) am Freitagabend seine Ideensammlung präsentiert. Neben der Ökologie und einer veränderten Mobilität steht vor allem der Gemeinwohlbegriff im Mittelpunkt.

Diesen sehen die Grünen als eine Art Grundlage für jedes weitere Handeln. Bei kommunalen Investitionen sollte darauf geachtet werden, dass sie vielen, möglichst allen nützen, findet Angstl, der mit dem Gemeinwohl existenzielle Punkte verbindet, die Trinkwasserversorgung etwa, oder auch das Thema Wohnen. Bei letzterem sieht er Burghausen dank der BuWoG gut aufgestellt. Nichtsdestotrotz bedeute das nicht, dass das Bemühen um bezahlbaren und auf spezielle Bedürfnisse – etwa der Senioren – hin ausgelegten Wohnraum nicht noch verstärkt und durch Nachverdichtungen und dem vermehrten Einsatz ökologischer Bauweisen ergänzt werden könne.

Verbesserungsbedarf sieht er, was die aktive Sozialarbeit angeht. Zwar gebe es breite Unterstützungsangebote, doch würden damit viele gar nicht erreicht. Gerade die Älteren hat Angstl dabei im Blick – Senioren, deren Rente kaum zum Leben reiche, die sich aber aus Scham und Scheu nicht trauen würden, zum Amt zu gehen und die Hilfen auch in Anspruch zu nehmen.

Quelle ANA   Burghausen  |  09.02.2020  |  

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