Der HBM-II-Wert

Quelle PNP

Selbst bei den Fachbehörden wartet man in Sachen PFOA gespannt auf die Festlegung eines noch ausstehenden Wertes. Der sogenannte HBM-II-Wert soll angeben, ab welcher PFOA-Konzentration im Blut tatsächlich ein gesundheitliches Risiko droht. Bislang gibt es nur den HBM-I-Wert, welcher nach Expertenmeinung nur bedingt Aussagen zur jeweiligen Gesundheitsgefahr zulässt. So definiert der HBM-I-Wert eine Grenze, bis zu deren Erreichen mit keinen Folgen zu rechnen ist, und das auf alle Bevölkerungsgruppen bezogen, Säuglinge wie Alte, Gesunde wie Kranke. Ein Überschreiten des HBM-I-Wertes bedeutet aus Sicht der Fachleute nicht automatisch eine Gefährdung, vielmehr sehen sie eine mehr oder minder große Grauzone. Diese einzugrenzen und eine klare Grenze zu ziehen, hat sich die am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelte Kommission Humanbiomonitoring im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt. Wie es aktuell aus dem UBA auf Anfrage heißt, geht man dort weiterhin davon aus, dass der HBM-II-Wert bis Jahresende vorgelegt werden kann. − ckl

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