Rote Karte zeigen 29.10.2019

Leserbrief

Zu den jüngsten Berichten über die PFOA-Problematik: „Der Bürger wird nicht ernst genommen, schon allein dass man Aktivkohlefilter braucht, sagt doch aus, dass die Behörden über Jahrzehnte versagt haben, denn sie haben die Emissionen von PFOA genehmigt, die chemische Industrie hat nur das produziert was die Behörden genehmigt haben, somit kann man ihr auch keine Schuld anlasten. Zudem gibt es heute noch eine Genehmigung für die chemische Industrie, PFOA in die Umwelt abzugeben.

Das Landratsamt hatte anfangs jede Untersuchung der betroffenen Bürger verhindert. Landrat Schneider war der Auffassung, PFOA ist nicht gefährlicher als Kaffee oder rotes Fleisch. Ja, das hat im Landkreis Methode – TechnoSan, Alz-Vergiftung mit Fettaminen oder die Trinkwasservergiftung mit PFOA sind für die Behörden kein Anlass, die Bürger zeitnah zu informieren. Erst wenn der Druck hoch genug ist, gibt es in kleinen Dosen Informationen. Ich wünsche mir, dass dieser Umgang nach der Wahl in 2020 wesentlich besser wird, und dass man den Landrat und seinen Mitstreitern die rote Karte zeigt.“

Erwin Kellermann
Emmerting

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