Themen

Umwelt

Unser Landkreis befindet sich im Spannungsfeld zwischen chemischer Industrie mit ihren Emissionen und einer reizvollen Landschaft, die durch kleine Dörfer und Gemeinden in einer landwirtschaftlichen Kulturlandschaft geprägt wird. 
Das wichtigste umweltrelevante Thema im Landkreis ist die Belastung unseres Grund- und Oberflächenwassers mit Nitrat aus der Landwirtschaft und chemischen Stoffen aus der Industrie; PFOA ist nur ein Beispiel. Der Schutz und die Reinhaltung unseres wichtigsten Lebensmittels ist Aufgabe jedes politischen Handelns auf allen politischen Ebenen. 
Trotz dem Industriehintergrund ist der Landkreis Altötting seit 2019 die Biomodellregion Inn-Salzach, was große Chancen für biologisch wirtschaftende Betriebe bieten wird, ihre Produkte zu vermarkten und Bio bei allen Verbrauchern, der Gastronomie, der Touristik und dem Handel ins Bewusstsein holt. 
Wir arbeiten jeden Tag in kommunalen Gremien und in der Abstimmung mit Landes- und Bundespolitik sowie mit Interessensverbänden am Erhalt einer intakten Natur, die wir guten Gewissens an folgende Generationen übergeben können.

Mobilität

In einer ländlichen Region in Grenznähe hat das Auto im Landkreis einen hohen Stellenwert. Pendler müssen ihre Arbeitsstelle erreichen, Schüler ihre Schule und Betriebe sind auf eine leistungsfähige Logistik angewiesen. 
Wir setzen folgende Schwerpunkte für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft:
– Ausbau des ÖPNV hin zu einem flächendeckenden Stundentakt überall im Landkreis
– Dabei Vernetzung und abgestimmte Taktung mit den Nachbarlandkreisen
– günstige Tickets für Schüler und Senioren
– Verlagerung von Personen- und Güterverkehr auf die Schiene 
– ein sicheres Radwegenetz 
– Flächendeckender Ausbau von E-Ladestationen für Rad und Auto, natürlich mit Ökostrom versorgt!
– Barrierefrei gestalteter öffentlicher Raum mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität

Gesundheitsversorgung

Wir kämpfen für den Erhalt beider Krankenhausstandorte im Landkreis: Altötting und Burghausen. Notaufnahme, Chirurgie und Innere Medizin bilden die Grundpfeiler, die in beiden Häusern 24 Stunden am Tag in 52 Wochen im Jahr vorgehalten werden müssen. Ein im Kommunalunternehmen sinnvoll abgestimmtes Gesamtkonzept sorgt für einen zukunftssicheren Betrieb der Häuser. 
Dazu braucht unser Landkreis bedarfsgerecht niedergelassene Allgemein- und Fachärzte, die die ambulante Versorgung auch auf dem Land in hoher Qualität sicherstellen. 
Die demographische Entwicklung sorgt schon heute für einen hohen Bedarf an Pflegedienstleistungen. Arbeit in der Pflege muss für junge Menschen attraktiver werden: Durch ein angenehmes Arbeitsumfeld und attraktive Bezahlung.

Soziales

Auch im gewerbesteuerstarken Landkreis Altötting gibt es Armut: Rentner, arbeitssuchende Menschen, Menschen mit Handicap und Migranten leben oft unterhalb der sogenannten Armutsgrenze. Dabei scheuen sich viele dieser Menschen davor, staatliche oder kommunale Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Wir wollen ein lebenswertes Leben und echte Teilhabe für alle möglich machen durch:
– aufsuchende Sozialarbeit
– Hilfe bei der Vermittlung von Hilfsangeboten
– Unterstützung für einkommensschwache Familien mit Kindern, um Teilhabe an Ferien- und Freizeitangeboten möglich zu machen
– kulturellen und religiösen Austausch zwischen allen Bevölkerungsgruppen und Religionsgemeinschaften

Landwirschaft